Wollte euch noch von meinen 7 letzten Tagen des Jahres 2009 erzählen.
Wir waren als deutsches Team für eine Woche in Jinja, das ist in Uganda, im Urlaub. War eine wirklich schöne, abenteuerliche, interessante und einfach relaxte Zeit.
Viel waren wir auf diesen Bodabodas (Motorradtaxis) unterwegs. Was manchmal ein wirkliches Abenteuer werden kann, wenn man über irgendwelche schlammigen, unebenen Wege fährt. Oder der Fahrer die anderen der Gruppe verloren hat, den Weg selbst nicht kennt und es grad stockdunkel ist. Oder man zu dritt auf einem Motorrad sitzt und noch zwei Reiserucksäcke dazwischen.......doch es kann spannend werden *grins*
Außerdem waren wir auf dem Nil raften. Ist wirklich cool so über Wasserfälle und irgendwelche Stromschnellen mit dem Schlauchboot zu fahren. Ein Mal sind wir geflippt. Das war mir schon etwas unheimlich, aber zum Glück hatten wir alle SChwimmwesten an, so dass wir schnell wieder über Wasser und im Boot waren. Ein Krokodil haben wir auch gesehen, allerdings war es tot...........was mich doch beruhigte ;)
Eine wirklich ineressante Erfahrung war mein Frisörbesuch. Ich glaub ich hatte beim Haare schneiden noch nie so ein ungutes Gefühl wie diesmal. Der Typ hat irendwie kreuz und quer auf meinem Kopf rumgeschnitten, die Schere war total Stumpf und am Ende waren meine Haare an den Stelle kurz, wo ich sie länger haben wollte und lang wo sie kurz sein sollten. Ja, manches muss man in Afrika einfach mit Humor nehmen. Aber empfehlen werde ich afrikanische Frisöre auf keinen Fall!!
Am Ende waren wir noch einen Tag in Kampala, der Hauptstadt Uganda. Es war so witzig das erste mal nach einem viertel Jahr in einen Supermarkt (vergleichbar mit Aldi) zu gehen. Wir haben uns wahnsinnig über das Eis, den Käse, die Süßigkeiten, die Wurst usw. gefreut. Man hätte denken können wir hätten noch nie einen Supermarkt von innen gesehen, aber wir sind halt alle nur noch unsere süßen kongolesischen "Supe
rmärkt" gewohnt, die man mit so einem Kaufmannsladen zum spielen vergleichen kann. Wenn wir hier einkaufen gehen freuen wir uns wenn der Laden, der sogar Nutella im Angebot hat, offen ist *grins* In Kampala kann man sogar so richtig leckeren Latte trinken.....ja, das erfreut mein Herz ;)
Jetzt sind wir wieder zurück im schönen Aru, wo das Leben doch wirklich ein ganzes Stück einfacher ist. Hier gibt es wieder "lecker" Fufu(Manjokbrei), Straßen, die stauben ohne Ende, Tiere, die uns in der Optik besuchen usw.
Ja, wir sind wieder zu Hause *grins*
